Dorint Hotel Dresden: Der Maya Codex

Frauenkirche Dresden

(c) Erika Hartmann / pixelio.de

Im Buchmuseum der Staats- und Universitätsbibliothek in Dresden lagert die weltweit einzige im Original zu sehende Maya-Handschrift – der sogenannte Codex Dresdensis. Dieser ist noch bis 12. Mai diesen Jahres Teil einer Sonderausstellung.

Immer wieder gibt die Schrift auch Anlass für Spekulationen. Am 21. Dezember 2012 geht der Kalender der Maya-Indianer zu Ende – und damit die ganze Welt, wie manch einer vermutet. Zahlreiche Verschwörungstheorien kursieren im Internet.

Die neue Sonderausstellung im Dresdner Buchmuseum will auch mit diesem Mythos aufräumen. „Weltuntergang 2012? – Der Dresdner Maya-Codex und seine Entzifferung“, heißt denn auch die Schau, die am 23. Februar im Buchmuseum eröffnet wird. Ab dem 24. Februar ist sie für Besucher geöffnet. Bis zum 12. Mai werden zahlreiche Dokumente rund um die etwa 800 Jahre alte Maya-Handschrift gezeigt. „Viele davon zum ersten Mal“, sagt Nitzschke.

Dazu gehört auch erste Nachweis der Maya-Handschrift in Dresden: 1940 listete der kurfürstlich-sächsische Hofkaplan und Bibliothekar, Johann Christian Götze, fein säuberlich neu erworbene Bücher auf – darunter unter der Nummer 300 auch „ein unschätzbares Mexicanisches Buch mit Hieroglyphischen Figuren“. Die Schau dokumentiert die Erforschung des Codex durch Wissenschaftler in den vergangenen beiden Jahrhunderten, zeigt religiöse Vorstellungen und die hervorragenden astronomischen Kenntnisse der Maya.

Angesichts der kursierenden Weltuntergangsszenarien wird auch die Kalenderrechnung der Maya-Indianer beleuchtet. Für sie ist der 21. Dezember 2012 ein wichtiges Datum – allerdings weniger als Tag der Apokalypse, sondern als Beginn eines neuen Zeitalters, wie es in der Ausstellung heißt.

Dorint Hotel Dresden - Aussenansicht

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