To do in Dortmund Teil 6 – Ruine Hohensyburg, der Hengsteysee und ein versunkenes Schloss

Nicht weit entfernt vom Dorint An den Westfalenhallen lag eins ein verwunschenes Schloss, dass durch eine Sinnflut von den Wassermassen verschlungen wurde.

Weil heute Samstag ist, möchte ich Sie ein bisschen aus der Stadt heraus locken und in die Vergangenheit mit Ihnen zurück reisen. Denn gerade mal nur 15 Autominuten entfernt liegen das Schloss Niedernhofen, der Hengsteysee und die Hohensyburg.

Die Hohensyburg wurde bereits im Mittelalter erbaut und liegt auf einem Plateau, von dem man einen atemraubenden Blick über das Ruhrtal und die Mündung von Lenne und Ruhr hat. Schon damals wurde sie auf Grund Ihrer strategisch guten Lage zum Schutz genutzt.

Heute sind hier leider nur noch Burgruinen zu finden, die erahnen lassen welch reges Burgtreiben hier damals stattgefunden hat. Wie sagt man noch so schön, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wie bei viele Ruinen kann das tatsächliche Alter leider nur vermutet werden, doch die Erbauung der Burg auf vor das Jahr 775 geschätzt. Denn in diesem Jahr wurde sie von Karl dem Großen erobert und noch bis ins 17. Jahrhundert bewohnt.

Für Wanderungen ins Ruhrtal bietet die Ruine allerdings noch heute eine hervorragende Ausgangslage. So gibt es einige Wanderstrecken, wie zum Beispiel der Weg vom Hengsteysee zur Ruine Hohensyburg bis zum Kaiser Wilhelm Denkmal.

Das versunkene Schloss

Eine Familie, sucht nach dem versunkenen Schloss

Von der Hohensyburg aus können Sie direkt auf den unter ihr liegenden Hengsteysee blicken und was sehen Sie dort, bei besonders schönem Wetter?! Es sieht aus wie ein großes dunkles Viereck im Wasser.

Tatsächlich ist es jedoch das versunkene Schloss Niedernhofen. Denn der Hengsteysee ist der älteste Stausee im Ruhrgebiet und wurde im Jahr 1929 geschaffen, um das Wasser der Ruhr zu reinigen. Er überflutete Weiden sowie eben das Schloss Niedernhofen.

Das Grundstück des Schlosses beherbergte bereits seit dem 14. Jahrhundert das Haus Niedernhofen, welches jedoch nach einem Brand im Jahr 1857 nicht wieder aufgebaut. Erst ca. 40 Jahre später erwarb ein Schraubenfabrikant aus Hagen das Grundstück und erbaute das Schloss Niedernhofen. Er ließ sogar eine Brücke erbauen, damit er gemütlich über die Ruhr zu seiner Fabrik fahren konnte.

Manche Ortsansässige erzählen, dass man noch heute im See über die Brücke laufen kann.

Ich denke, wir sollten dies selbst herausfinden! Ein Ausflug an den Hengsteysee und die Hohensyburg lohnt sich garantiert.

Das könnte auch interessant sein...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.