Alles Bio – Hotel setzt auf erneuerbare Energie

Zukunftsweisender Weg für aktiven Klimaschutz und verantwortlicher Umgang mit endlichen Energieressourcen: Ende Dezember 2011 stellt das Dorint Seehotel & Resort Bitburg/Südeifel den Großteil seiner Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien um. Die Energieversorgung erfolgt dann durch die nur drei Kilometer entfernte Biogasanlage in Niederweiler, deren Betreiber die Bioenergie Niederweiler GmbH & Co. KG ist.

Dort entsteht Biogas aus der Vergärung von Gras- und Mais-Silage sowie aus Rinderdung, der an die Biogasanlage angeschlossenen landwirtschaftlichen Betriebe. Silage ist ein hochwertiges Futtermittel, Rinderdung ist ein Dünger aus Stallmist. Das Gas wird in einem eigens für das Hotel installierten, geräuscharmen Blockheizkraftwerk in Wärme umgewandelt und in der Heizzentrale von Hotel und Appartementhaus für die Aufbereitung von Heizwasser und warmen Brauchwasser genutzt. Technisch unterstützt wurde das Projekt durch das Ingenieurbüro Helmut Berg & Partner aus Aachen.

„Das Projekt Biowärme begleitet uns nun schon seit einiger Zeit“, berichtet Hoteldirektorin Claudia Arens. „Als einer der größten Arbeitgeber der Region möchten wir mit dieser Initiative den Weg zu einem verantwortlichen und klimafreundlichen Umgang mit unseren begrenzten Ressourcen aufzeigen.“ Diese Art der Energieversorgung ist nicht nur zeitgemäß, sie senkt auch die Kosten. „Pro Jahr vermeidet das Dorint Seehotel & Resort einen Kohlendioxid-Ausstoß (Co2) von rund 2.500 Tonnen und spart über 50.000 Euro“, rechnet Arens vor.

Mit der ökologischen Wärmeversorgung leistet Dorint aber nicht nur einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Gleichzeitig unterstützt es durch die Kooperation mit Betrieben aus der Umgebung die regionale Wertschöpfung. „Wir sind sicher, mit dem Schritt hin zur regenerativen Wärmeversorgung ein Vorreiter für andere Unternehmen zu sein. Biowärme ist die Zukunft“, erklärt die Hoteldirektorin und erntete für ihren nachhaltigen Ansatz bisher von allen politischen Entscheidungsträgern des Eifelkreises breite Zustimmung und Unterstützung.

Das könnte auch interessant sein...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.